• kathreinjane

Die Kräuter der Frauen

Aktualisiert: 7. Feb. 2021


Schafgarbe, Frauenmantel, Rotklee, Salbei, Himbeerblätter, Fenchel, Melisse oder Johanniskraut - manche wachsen wild, andere lassen sich auch einfach im Garten, am Balkon, in einem Topf vor dem Haus anpflanzen. Sie alle bieten Hilfe in jeder Lebenslage. Aberglaube oder wissenschaftlich belegbar? Meine Ur-Oma Mali war jeden Sommer in Wald und Wiese unterwegs und kehrte mit Silbermantele, dem alpinen Frauenmantel, Schafgarbe oder Schlüsselblume zurück. Manchmal durfte ich sie auf ihren Wegen begleiten.


Ein Blick auf die Inhaltsstoffe sagt mehr: es sind Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytohormone, Salizylsäure, Schleimstoffe, Flavonoide, Vitamine und..., die in ihnen stecken und wer weiß wie man sie aufbereitet, kann Erleichterung bei hormonellen Schwankungen wie sie in den Wechseljahren vorkommen finden, den Verlust der Libido umkehren, Unterleibskrämpfe und Milchstau lösen...


Schafgarbe achillea und Frauenmantel alchemilla wirken entspannend und krampflösend, Johanniskraut hypericum perforatum und Melisse melissa officinalis wirken beruhigend. Eine Tee-Kur, ein tägliches Sitzbad, Tinkturen, Ölauszüge oder Räuchermischung können Anwendungen sein, die gut zum individuellen Thema passen. Die Kräuterkunde kann natürlich den Besuch eines Arztes nicht ersetzen, jedoch bei der Linderung von Beschwerden sanft unterstützen. Das Wissen um die Wirkung von Frauenheilkräutern ist Jahrhunderte alt und wurde vor allem von Hebammen in die Gegenwart getragen.


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