Ausrüstung - nur so viel wie notwendig
- kathreinjane
- 16. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Deodorant, Nagellack, Föhn - die Packlisten, die ich bei meiner ersten Suche im WWW vor ein paar Jahren fand, waren interessant. Wer den gefüllten Rucksack später zur Probe trägt, erlebt: nimm nur das mit was du tatsächlich nutzt und nur das unbedingt Nötige.
Im Hochgebirge wären das: Reservewäsche, eine leichte Kopfbedeckung als Sonnenschutz, Verpflegung und genug Getränke, ein Mobiltelefon mit geladenem Akku sowie eine kleine Powerbank, eine Trillerpfeife fürs alpine Notsignal sowie eine kleine Rucksackapotheke mit zwei Alu-Rettungsdecken. Wanderkarte, bergtaugliche Schuhe, Teleskopstöcke, atmungsaktive und farbige Outdoorkleidung. Vor allem Letzteres wird euch die Bergrettung spätestens bei einem Noteinsatz danken, die Farben Schwarz, Weiß, Grau oder Braun heben sich aus der Hubschrauber-Perspektive nicht von der Umgebung ab.

Im Gebirge benötigst du entsprechend wärmere Kleidung, Mütze und Handschuhe – bei einem Wettersturz kann es hier auch mitten im Sommer kühl werden. Ein leichter Hüttenschlafsack ist beim Übernachten in den meisten alpinen Schutzhäusern Pflicht.
Schuhe: Das ist inzwischen ein viel diskutiertes Thema, auch unter Bergführern. In jedem Fall Schuhe, die nicht zu schwer sind und eine rutschfeste Sohle haben, Typ B oder C,
Funfact 1: Inzwischen bringe ich zum Start einer Hütten-Trekking-Tour eine Federwage mit. Jeder Rucksack wird vor dem Start der Tour gewogen. 8 Kilogramm Gepäck sind das obere Limit. Meine Gäste haben es mir bisher immer gedankt!
Funfact 2: Ein Regenschirm am Berg? Einer meiner Profs, Gernot Patzelt, ist ein international bekannter Gletscherforscher und ist nie ohne ein schützendes Dach unterwegs. Im gleisenden Sonnlicht des Hochgebirges wirft das gute Teil auch ersehnten Schatten.




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